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Ein Blatt Papier
Wieviel weißes Papier mag es wohl geben?
Papier, das von keiner Feder berührt,
Papier, das von keinem Stift gestreichelt,
Papier, das noch keinen Gedanken trägt.
Wie viele Gedanken mag es wohl geben?
Gedanken, die noch keiner gesprochen,
Gedanken, die noch niemand geschrieben,
Gedanken, die ohne zu leben gestorben.
Wie viel Zeit werde ich wohl brauchen,
um meine Gedanken zu verstehen,
um sie für mich zu sammeln,
um sie auf Papier zu bringen?
Und wieviel Papier werde ich brauchen?
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Einsam laufe ich am
Strand entlang,
sehe manchmal noch deine Fußspuren,
vom Meer fast verwischt.
Ich hatte es nur als Spiel empfunden,
als du losgerannt bist.
Erst als du uneinholbar warst,
erkannte ich,
dass es deine Art war,
Lebewohl zu sagen.
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Ich bin heute
unseren Spuren gefolgt.
Ich ging unsere Wege noch einmal
und weißt du was:
Häufig musste ich lächeln bei der Erinnerung
an das, was wir gemeinsam am Wegesrand bestaunten.
Irgendwo
auf diesen Serpentinen,
die sich durch unsere Zeit schlängelten,
hab ich deine Hand losgelassen.
Ich wäre nie so weit gekommen ohne dich.
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Ich stehe fest -
mit beiden Beinen -
im Leben.
Doch wie liebe ich diese Momente,
in den du mich zärtlich berürst,
mich mit nimmst,
in dein Traumreich
der Gefühle und Wärme.
Dort geniesse ich es
den Boden unter den Füssen
zu verlieren.
Meine Träume
haben sich verfangen
im Spinnennetz
der Zeit.
Ich schaue in den Himmel
und fühle
es wird Zeit
für einen neuen Traum.
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